Alice, who the f**** is Alice?

Alice-in-Wonderland-funny-quote

Dass ich mich die Tage nach der Chemo nicht mehr melde, ist inzwischen ja schon bekannt. Und weil Traditionen wichtig sind, hab ich mich auch diesen Zyklus wieder vorbildlich daran gehalten. Wenn ich meinen letzten Post jetzt lese, dann finde ich das auch ganz gut so 😀 Was für eine Weltverbesserungs-Wir haben uns alle lieb-Laune hatte ich da denn? Uiuiui…. Da kommen wir doch schon zum heutigen Tagespunkt:

Willkommen im Kaninchenbau -Immer, wenn sie Pillen nahm…fing Glatzimaxi zu spinnen an

Alice im Wunderland… Alice läuft einem kleinen weißen Kaninchen hinterher, steigt in einen Kaninchenbau und findet sich dann im Wunderland wieder. Ganz ehrlich, meiner Meinung nach ist die der Präzedenzfall für den Kinderpsychologen, bei dem, was die sich da so zusammenspinnt. Oder sie hatte auch Chemo. Ich erkenne da nämlich gewisse Ähnlichkeiten. Damit meine ich jetzt nicht die blonde Wallemähne oder das schreckliche blaue Kleidchen, sondern das Verhältnis zwischen der Welt und mir. Alle 2 Wochen mach ich mich auch auf ins Wunderland alias Chemotrip. Ein Beutel Lebensgift und ich werde zur Grinsekatze mit rot leuchtenden Kortisonbäckchen. Alice war ja auch erst mal etwas irritiert, als das Kaninchen redete und Kartenspiele laufen konnten. Wenn ich dann so langsam merke, dass ich geistig nicht mehr mit meiner Umwelt mithalten kann, dann fühlt sich das manchmal schon etwas komisch an. Aber hey, Alice geht den ganzen verdammten Weg durch die ganze verdammte Geschichte. Und das mach ich auch: ich schwimm mit dem Strom und hoffe, dass mich mein Chemonebelhirn da hin bringt, wo ich es gerne möchte. Inzwischen kann ich da herrlich drüber lachen 😀 Ich fabriziere manchmal so einen Mist 😀

Wisst ihr, wie Bodylotion als Zahnpasta schmeckt? Probiert es lieber nicht aus. Streichelzarte Zähne und kariesfreie Haut sind nicht das Wahre. Hahaha und einmal hab ich ernsthaft den Geldbeutel in den Kühlschrank gelegt. Suchen hat eine neue Dimension angenommen: bis jetzt hatte alles so seine Plätze und wenn es dort nicht war, dann eben an einem anderen verdächtigen Platz. Inzwischen kann alles überall liegen. Einfach alles ist Möglich! Ich spiele täglich „Wo ist Walter“ auf 48 m2. So geht der Tag auch vorbei 😉

Ernsthaft, ich kichere mir gerade den Popo rund wegen mir selbst. Ich werd das Gesicht im Spiegel nach der Bodylotionaktion niemals vergessen. Da kann man dann schon mal über sich selbst lachen. Der Spuk hört ja immer wieder auf. Der beste Beweis: selbst wenn ich gewollt hätte, ich hätte am Wochenende nicht bloggen können. Das Passwort war irgendwo im Wunderland zwischen Hutmacher und der Haselmaus verschwunden…. 😉

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